Petra Kusch-Lück

Klein aber oho!


Wie heißt es so schön klein aber oho, das ist die 1,57 große Moderatorin, die weiß was sie will und die mit einem ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn kämpfen kann, eher für andere als für sich. Blond wurde sie als Ansagerin beim DFF. Charme, Natürlichkeit und ihr wunderbares Lächeln scheint man ihr in die Wiege gelegt zu haben.
Die attraktive Petra Kusch-Lück ist die beste Medizin gegen schlechte Laune. Kein Wunder also, dass die blutjunge examinierte Krankenschwester 1969 vom Deutschen Fernsehfunk zum Vorsprechen eingeladen wurde. Der DFF suchte für die Eröffnung seines zweiten Programms in Farbe, Nachwuchssprecherinnen. Und so fand sich Petra mit fünf weiteren Kollegen in den Studios von Adlershof wieder. Die begabte, kesse und aufgeschlossene Berlinerin sprach sich schnell in die Herzen des Fernsehpublikums, wechselte vom „Zweiten“ in das attraktive „Erste Programm.“ Als ihr 1980 die Moderation des „Kessel Buntes“, der Nummer Eins der DDR-Fernsehshows, angeboten wurde sagte sie nicht nein. Sie präsentierte diese Internationale Show immerhin dreimal. Das überraschte Publikum erlebte Petra nun singend und tanzend. Es folgten eigene Fernsehshows „Musik für Sie“, „Petra kommt“, „Ein Haus voll Musik“, mehrere Sylvestershows. 1985 moderierte sie in 21 Sprachen bundesweit die Eröffnung der Semperoper.
Ihre Fans hielten den Atem an, als sie sich für die Sendung „Nacht der Prominenten“ in den Tigerkäfig wagte, um auf dem Draht- und Schlappseil inmitten der Raubtiere Darbietungen zu präsentieren, die sie sich in 6 Monaten mit Artisten erarbeitete. Sie wagte viel die kleine Blonde, die von 1969 bis 1991 beim Deutschen Fernsehfunk als Moderatorin/Ansagerin angestellt war. 1991 dann die Kündigung.
Ende 1993 stieg sie wieder ins Tournee- und Gala-Geschäft ein. 1994 dann die erste Fernsehsendung im MDR: „Rosen, Tulpen, Nelken.“ 1995 präsentiert sie aus Chicago die Weihnachtsshow „Applaus für Santa Claus“. Ein Wiedersehen mit Petra Kusch-Lück gab es ebenfalls 1995 im ehemaligen ORB, jetzt RBB, mit der Sendung „Musikantenscheune“. Die ARD erkannte die Beliebtheit von Petra Kusch-Lück und übernahm die Musikantenscheune ins Abendprogramm. 2003 lief die letzte Sendung zum Bedauern sehr vieler Zuschauer. 2006 lädt sie im August zur 500. Sendung von „Alles Gute“ ein. Im Juni 2007 erschien ihre 1. Solo CD „Ich hab Musik im Blut“. Zur Freude ihres Publikums moderiert sie Veranstaltungen in ganz Deutschland. 10 Jahre lang bis 2007, präsentierte sie die „Musikantenscheune Live“ auf Schloss Diedersdorf. Im gleichen Jahr, wurde sie im MDR Fernsehen zur beliebtesten Ansagerin Deutschlands gekürt. 2008 moderiert sie mehrere Shows: „Trau, schau, wem“, zu ihrem Geburtstag am 6. April, „Rosen für dich“ sowie zum 11. mal in Folge „Alles Gute zum Muttertag“. 2008 wird sie nominiert für die „Goldene Henne“ präsentiert von der Super Illu und dem MDR Fernsehen. Petra Kusch–Lück wird vom Publikum geradezu geliebt und verehrt. Petra Kusch-Lück ist seit 1992 mit dem beliebten Sänger Roland Neudert verheiratet, Sie sind auch als Duettpaar gern gesehene Gäste bei Live- und Fernseh-Shows. Ihre aktuelle CD trägt den Titel „Das nenn ich Glück“.
Am 17.Mai 2009 wurde sie mit dem Medienpreis des MDR in der Sendung „Show der Überraschungen“ ausgezeichnet.
15 Jahre moderierte Sie die Glückwunschsendung "Alles Gute" jeden Sonntag im MDR Fernsehen.
Aktuell präsentieren sich Petra Kusch-Lück und Roland Neudert mit ihrer eigenen Show, die sich bundesweit großer Beliebtheit erfreut.